Das eigene Energielevel

Wahrnehmen und bewusstmachen

Jeder Mensch hat seinen ganz eigenes Energielevel, welches sich unter anderem in der Reaktionszeit und Impulsivit├Ąt, aber auch in der K├Ârperspannung wahrnehmen l├Ąsst. Pferde sind als soziale Lebewesen, die ├╝ber K├Ârpersprache kommunizieren, sehr sensibel in ihrer Wahrnehmung der so ausgesendeten Energie. Sie reagieren auf minimale Ver├Ąnderungen der K├Ârperhaltung, wie eine leichte Drehung des Oberk├Ârpers oder eine etwas andere Positionierung der Beine direkt und unmittelbar. Damit k├Ânnen wir durch unsere K├Ârperspannung entweder das Wohlbefinden und Vertrauen des Pferdes st├Ąrken oder aber einem Trainingserfolg selbst im Wege stehen. weiterlesen

Lieblings├╝bungen

Warum sie so wichtig sind

Jeder der mit positiver Verst├Ąrkung arbeitet kennt vermutlich die Lieblings├╝bungen seines Pferdes. Meine Polly liebt den spanischen Gru├č, die Mausi Kopfsenken und Harry f├╝hlt sich beim HoppiGaloppi ganz gro├č. Zum einen sind diese Lieblings├╝bungen einfach deshalb unterschiedlich weil jedes Pferd seine individuellen Vorlieben hat. Das eine bewegt sich besonders gern, ein anderes liebt die Arbeit mit Objekten und ein drittes vielleicht gerade Ruhe├╝bungen. Ein weiterer Grund warum manche ├ťbungen allen anderen vorgezogen werden, ist die unterschiedliche Belohnungshistorie. weiterlesen

Ist-Zustand wertsch├Ątzend wahrnehmen

Und dann erst neue Ziele anvisieren

Viele Reiter und Pferdeleute sind sehr fokussiert darauf was das Pferd als n├Ąchstes Lernen soll. Da wird die Traversale unter dem Reiter angestrebt oder der Spanische Schritt am Boden ohne sich zu fragen ob das Pferd ├╝berhaupt in der Lage ist diese komplexen Lektionen bereits auszuf├╝hren. Es wird vollkommen vergessen oder ├╝bersehen einmal den aktuellen Status Quo wahrzunehmen. Und zwar wertsch├Ątzend und nicht geringsch├Ątzend. Und vor allem auch genau auf die angestrebte Lektion oder ├ťbung bezogen. Also indem wir fragen welche Voraussetzungen eigentlich erf├╝llt sein m├╝ssen, damit die Lektion Sinn f├╝r das Pferd macht und nicht nur das eigene Ego streichelt. weiterlesen

Buchtipp: 10 Wege zu meinem Pferd

Das neue Buch von Tania Konnerth

Die Sommerferien sind bei mir auch immer Zeit zum Lesen. Und was liegt da n├Ąher als besondere Pferdeb├╝cher zu entdecken. Eines davon ist das gerade erschienene Buch von Tania Konnerth. Denn es ist aus vielerlei Gr├╝nden ganz besonders: Es hat das Zeug dazu zu einem Lieblingsbuch zu werden. Ein Lieblingsbuch deswegen, weil man beim Leben ins Denken und Nachdenken kommt. Ins Reflektieren, ├╝ber sich selbst, die eigenen Gedanken zum Thema Pferd und nat├╝rlich auch das eigene Handeln in Bezug auf die Pferde. So ergibt sich beim Lesen des Buches ein eigener, ganz individueller Entwicklungsprozess durch viele an den Leser gestellte Fragen und inspirierende Antworten. Denn eines wird beim Lesen schnell klar: Der Weg ist das Ziel.

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Kontrolle im Umgang mit Pferden

Letztlich eine Illusion?

Wir k├Ânnen nicht alles im Leben vorhersehen und steuern. Um aber in Bezug auf die mit Pferden so typischen m├Âglichen Problemfeldern und Gefahrenquellen handlungsf├Ąhig zu bleiben hilft es sehr, sich dem Thema Kontrollverlust auf unterschiedlichen Ebenen zu n├Ąhern. Zum einen ist eine wichtige Technik der emotionalen Bew├Ąltigung vor unserem inneren Auge ablaufende Dramen sich ganz konkret solche Momente einmal vorzustellen und die verbundene Angst wirklich zu erleben. Was genau passiert da vor unserem inneren Auge? Was macht uns Angst und wieso? Haben wir eventuell sowieso schon Vorkehrungen getroffen, so dass die M├Âglichkeit eines solchen Unfalls sehr gering ist? Was k├Ânnte man noch tun um die Wahrscheinlichkeit, dass wir die maximal m├Âgliche Kontrolle ├╝ber die Lage behalten? ├ťber diese Fragen beginnt man selbst die Situation besser zu verstehen und einsch├Ątzen zu lernen und kann so zu dem Aspekt des Trainings gelangen. weiterlesen

Was f├╝hlt das Reitpferd?

Signale richtig deuten ÔÇô Partnerschaft verbessern

Es ist endlich da, hurra! Mein neues Buch im Kosmosverlag soll einen Beitrag dazu leisten Verhaltensforschung in die Praxis zu ├╝bertragen. Dazu habe ich mich auf das Ausdrucksverhalten von Pferden in der Kommunikation mit dem Menschen konzentriert. Dazu lenken die vielen Bildanalysen, zahlreiche Detailaufnahmen, anatomische Zeichnungen und nat├╝rlich die vielen gro├čartigen Fotos meiner Freundin Conny Ranz unseren Blick immer wieder auf vermeintliche Kleinigkeiten. Denn darum geht es mir in diesem Buch eigentlich: Die Vielf├Ąltigkeit der Pferdesprache darzustellen und feine Nuancen in den Mittelpunkt zu r├╝cken. Denn gerade f├╝r uns Reiter ist es aus meiner Sicht wichtig, Verhalten, K├Ârpersprache und Mimik richtig deuten zu k├Ânnen.

Ausdrucksverhalten als Schl├╝ssel zu mehr Harmonie

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Kopfkino:

Durchgehen & Co

Im Falle eines Falles verlieren wir nicht nur buchst├Ąblich die Kontrolle, in dem uns das Pferd eventuell die Z├╝gel aus der Hand rei├čt und von seinen immensen Kr├Ąften Gebrauch macht, sondern es l├Ąuft in unserem Kopf eine blitzschnelle Vorstellung vom schlimmstm├Âglichen Schreckensszenario ab. Dabei setzt sich blitzschnell, v├Âllig unbewusst und damit f├╝r uns kaum kontrollierbar eine Kettenreaktion im K├Ârper in Gang. Unterschiedliche Angstkaskaden dienen letztlich in unserem von der Natur mitgegebenen ├ťberlebensprinzip dazu unsere Gesundheit und Unversehrtheit m├Âglichst unter Kontrolle zu halten und so werden in Sekundenbruchteilen alle verf├╝gbaren Kr├Ąfte unseres K├Ârpers freigesetzt. weiterlesen

Etappen…

…und Etappenziele im Training

Schon mal versucht einen Direktflug von Klein Meckelsen nach Ban Saladan auf der Insel Koh Lanta in Thailand zu buchen? Oder von San Crist├│bal de las Casas im S├╝den Mexikos nach Sidi Ifni in Marokko? Nein, nat├╝rlich nicht, weil jeder wei├č, dass keine direkten Verbindungen zwischen diesen Orten existieren und diese schon gar nicht mit dem Flugzeug zu erreichen sind. M├Âchte man von einem dieser Orte um die halbe Welt zu einem der anderen gelangen, so muss man seine Reiseroute sehr genau planen. Dabei werden die einzelnen Etappen vermutlich auch ganz unterschiedlich ausfallen, denn einige Teilstrecken k├Ânnen eventuell gar nicht mit dem Flugzeug bereist werden, sondern mit dem Schiff, der Bahn oder gar zu Fu├č. Je nach Strecke werden auch Zwischenstopps n├Âtig sein, damit die Reise nicht zu lang und zu anstrengend wird. So wird der ge├╝bte Reisende seine Etappenziele geschickt ausw├Ąhlen und entsprechend viele Zwischenziele einplanen.

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