Stress positiv begegnen

Keine Angst vor dem Stressor!

Stress ist sowohl für unsere Pferde wie auch für uns Menschen ein alltäglicher Begleiter. Die Auslöser für Stress, die sogenannten Stressoren sind zwar für Mensch und Tier oftmals völlig verschieden, aber die körperlichen Reaktionen gleichen sich und wir sind den selben Wirkmechanismen ausgesetzt. Wird ein Stressor wahrgenommen, so reagiert der Körper blitzschnell, indem es zu einem Abgleich früherer Erfahrungen und Empfindungen im Gehirn angeregt wird und direkt danach wird quasi wie auf „Autopilot“ das evolutionäre Programm Stressgeschehen nach Checkliste abgearbeitet. weiterlesen

Auf dem Weg zur Wolke 7

Vom Traum zur Wirklichkeit

Wer seine Erfüllung zusammen mit seinem Pferd finden und schmerzliche Umwege vermeiden möchte, braucht zunächst eine Art Bestandsaufnahme der eigenen Vorstellungen und Träume in Bezug auf seine Beziehung und seine zukünftigen Pläne. Was war mir immer schon wirklich wichtig im Leben mit den Pferden? Was meine ich besonders gut oder besonders schlecht zu können? Wovor habe ich Angst? weiterlesen

Den Kopf voller Ideen…

…und die Füße fest auf dem Stallboden

Ganz gleich ob es nur darum geht ein besserer Trainingspartner für sein Pferd zu werden, gemeinsam unsere Fitness zu verbessern oder endlich mehr Zeit zusammen in der Natur zu verbringen, erst wenn wir wirklich loslegen, also unsere Ideen in die Tat umsetzen, wird aus dem Gedankenspiel eine erlebbare Realität. Wir kommen unserem Ziel kein bisschen näher, wenn wir uns diese schönen Erlebnisse nur vorstellen, aber bevor wir uns dann wirklich trauen, entschließen wir uns doch lieber dazu noch etwas mehr theoretisches Grundwissen anzusammeln. Es ist eben immer bequemer Zuhause auf dem Sofa ein Sachbuch zu lesen und dort in der Rolle des Beobachters die Wagnisse anderer auf dem Papier zu verfolgen. Es ist immer so viel einfacher nur theoretisch aktiv zu werden, so kann man keine Fehler machen und wir entgehen so auch der Gefahr von Misserfolgen und Rückschlägen. weiterlesen

Plötzlich wertlos?

Das Pferd als Nutztier

Oft genug wird der Wert eines Pferdes schlicht an Zahlen festgemacht. Eine bestimmte Rasse ist gerade in Mode, also werden hohe Preise für Vertreter dieser Rasse veranschlagt. Der Markt bestimmt so durch vielerlei Aspekte den Preis, das Prestige und die vermeintliche Qualität eines Pferdes. Über eine Sache sind sich allerdings anscheinend sehr viele angebliche Pferdefreunde einig: Ein Pferd muss immer etwas leisten können, sonst ist es einfach zu teuer! Im Klartext bedeutet das leider, dass ein vormals leidenschaftlich geliebtes Schätzchen sofort als Beisteller auf eine ungewisse Reise geschickt wird, sobald sich herausstellt, dass es unreitbar, chronisch krank ist oder sich Einschränkungen im Nutzwert abzeichnen. Oft kommt dann das Argument, dass die Pferdehaltung zu teuer wäre und man es sich nicht leisten könne, für ein nutzloses Tier so viel Geld zu bezahlen. weiterlesen

Wer steht im Mittelpunkt?

Vom Subjekt zum Objekt

Immer wieder mache ich mir Gedanken ĂĽber meinen eigenen Ansatz im Umgang mit Pferden und ĂĽber meine Ausbildungsphilosophie. Dabei entdecke ich einen fĂĽr mich wichtigen Grundsatz immer wieder: FĂĽr mich steht das Pferd als einzigartige Persönlichkeit im Mittelpunkt meines Lebens und meiner Arbeit. Gerade was unterschiedliche Trainingsformen oder auch Trainingsziele angeht, kann es nämlich sehr leicht geschehen, dass das Pferd als Individuum aus den Augen verloren wird. Da geht es dann plötzlich mehr darum wie „man” es eigentlich “richtig“ machen sollte, welche Grundregeln eine bestimmte Trainingsmethode erfordert oder welche theoretischen HintergrĂĽnde im Training beachtet werden sollten. Abgesehen davon steht oft das menschliche Ego im Mittelpunkt aller Aktivitäten, mit unseren WĂĽnschen an das Pferd, unseren Ideen fĂĽr Lektionen und unseren aktuellen Befindlichkeiten. weiterlesen

Der Traum vom Steigen

Eine Lektion nur fĂĽr Fortgeschrittene

Spektakulär und imposant anzusehen sind sie, die vielen Showpferde, die mit ihrem Repertoire glänzen und oftmals als eine der klassischen Zirkuslektionen das Steigen auf Kommando in den verschiedensten Varianten beherrschen. Da gibt es die kraftvolle, klassische Levade ebenso zu sehen wie das feurige, fast senkrechte Steigen mit nach vorne schlagenden Vorderbeinen. Egal ob Mini-Shetty oder Vollblutaraber, es wirkt fast so als würde das Steigen zum kleinen Einmaleins der Zirkuslektionen fest dazugehören. Mit den bewunderten Showpferden als Vorbild verbreitet sich das Steigen als Lektion mehr und mehr auch unter Freizeitpferdefreunden. Und tatsächlich ist es eine eindrucksvolle Übung, die über die verschiedensten Methoden trainiert werden kann und sogar auch recht leicht anzutrainieren ist. Wie immer liegt die Tücke nur im Detail – und dieses Detail kann beim Thema Steigen verheerende Folgen haben. weiterlesen

Ziemlich beste Freunde?

Zweckgemeinschaften und echte Paarbindungen

Viele Pferdebesitzer machen sich leider sobald ihr Pferd in einem neuen Stall angekommen ist und sich etwaige anfängliche Streitigkeiten unter den Tieren erst einmal gelegt haben kaum noch weitere Gedanken über die einzelnen Sozialpartner ihres Pferdes. Dabei ergeht es vielen Tieren so, dass sie zwar in einer Gruppe von anderen Pferden gehalten werden, aber unter diesen dennoch keine echten freundschaftlichen Beziehungen finden und damit auch nicht von den Vorzüge eines Herdenverbandes profitieren. Sie werden zwar meist nach einiger Zeit von den anderen geduldet und nicht mehr mit eindeutig aggressiven Verhaltensweisen konfrontiert weiterlesen

Traumpferde

Pferdeträume

Viele Pferdeliebhaber befinden sich auf der Suche nach dem ultimativen Traumpferd. Was für den einen der sagenumwobene schwarze Hengst ist, ist für den anderen vielleicht ein robustes Islandpferd, ein mächtiger Kaltblüter oder ein feuriger Araber. All diesen Suchen gemein ist häufig die Fokussierung auf ein ganz bestimmtes Klischee. Da wird eine ganze Rasse schnell entweder als Traum oder als Albtraum abgestempelt, der zukünftige Pferdepartner darf nur ein bestimmtes Geschlecht haben oder aber eine ganz besonders seltene, quasi einmalige Farbgebung präsentieren. Dabei ist es so viel wichtiger sich über die Pferdepersönlichkeit Gedanken zu machen und weniger über die äußere Erscheinung. Jedes Pferd ist ein Traumpferd, wenn wir uns darauf einlassen, seinen Charakter kennenzulernen und es in seinen typischen Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu erfassen. Wir sind es, die gezielt an der Beziehung arbeiten können und uns auf eine echte Bindung einlassen können statt einem rein oberflächlich idealisierten Traumbild nachzujagen. weiterlesen