Probleme mit Pferden?

Pferde, an denen schon viele herumprobiert haben

Leider sind es gerade die besonderen Pferde, an denen sich sicher auch in guter Absicht viele Profis probieren und letztlich auch teilweise profilieren wollen. Nur zu oft geht es dann nicht mehr um das Pferd und seine Bed├╝rfnisse, sondern um das Ego des Trainers oder Besitzers. Da soll der notorische Steiger ÔÇ×korrigiertÔÇť werden und ├╝ber aberwitzige Konstruktionen werden Pferde ruhiggestellt und an den Reiter ÔÇ×gew├ÂhntÔÇť. Diese Pferde gehen oft durch viele verschiedene H├Ąnde und mit jedem Wechsel entsteht ┬áein weiteres Problemfeld.

Umdenken ist gefragt

Meist haben die Pferde durch die vielen negativen Erfahrungen und ung├╝nstigen Situationen eigene Strategien manifestiert, die wiederum f├╝r den Menschen oft genug sehr gef├Ąhrlich sein k├Ânnen. Gerade wenn die Problemfelder sich nicht ÔÇ×nurÔÇť auf das Reiten beschr├Ąnken, sondern den gesamten Umgang ├╝berschatten, ist guter Rat teuer. Die Herausforderung ist dann die Erarbeitung von ├╝berhaupt gangbaren Wegen und L├Âsungsm├Âglichkeiten, bei denen weder Mensch noch Tier gef├Ąhrdet werden. So habe ich in der Vergangenheit durchaus die Erfahrung gemacht, dass weniger oft mehr ist und Zeitdruck v├Âllig fehl am Platze ist. Besitzer und Trainer m├╝ssen dann komplett umdenken um alte Verhaltensmuster zu durchbrechen, neue Ausbildungswege zu gehen und Stress zu vermeiden. Vielen Pferden tut es da gut, wenn komplett umgedacht wird und beispielsweise mit v├Âllig neuer Ausr├╝stung und Ausbildungsmethode von vorne begonnen wird und quasi wie beim Jungpferd die Ausbildung noch einmal von Beginn an mit viel Lob und Erfolgserlebnisse vollzogen wird. Erst wenn man den Wechsel gewagt hat, wei├č man was jahrelang gefehlt hat.

LG,

Marlitt

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