Das eigene Energielevel

Wahrnehmen und bewusstmachen

Jeder Mensch hat seinen ganz eigenes Energielevel, welches sich unter anderem in der Reaktionszeit und Impulsivit├Ąt, aber auch in der K├Ârperspannung wahrnehmen l├Ąsst. Pferde sind als soziale Lebewesen, die ├╝ber K├Ârpersprache kommunizieren, sehr sensibel in ihrer Wahrnehmung der so ausgesendeten Energie. Sie reagieren auf minimale Ver├Ąnderungen der K├Ârperhaltung, wie eine leichte Drehung des Oberk├Ârpers oder eine etwas andere Positionierung der Beine direkt und unmittelbar. Damit k├Ânnen wir durch unsere K├Ârperspannung entweder das Wohlbefinden und Vertrauen des Pferdes st├Ąrken oder aber einem Trainingserfolg selbst im Wege stehen.

K├Ârperspannung oft unbewusst

Oft f├Ąllt einem allerdings nur auf, dass es im Training an irgend einer Stelle hakt. Man kommt nicht so schnell voran wie man es sich vorstellt oder bemerkt, dass das Pferd unsicher oder unruhig reagiert. Der Gedanke, dass man nun, bevor man an weiteres Training f├╝r das Pferd nachdenkt und ├╝ber einen solchen Trainingsweg, nachforschen sollte, welchen Anteil man selbst an der Situation hat, kommt vielen gar nicht in den Sinn. Wir sind oft blind f├╝r das eigene Energielevel und merken gar nicht wie verkrampft wir oft sind, wie gestresst oder wie ungeduldig. Dabei ist die eigene K├Ârperspannung ein sehr guter Indikator f├╝r die eigene Befindlichkeit.

Weder zu viel noch zu wenig Energie

Der erste Schritt die eine Energie auf ein sinnvolles Level zu heben bzw. zu senken ist ├╝berhaupt wahrzunehmen wie es aktuell um die Muskelspannung bestellt ist. In sich hineinzuhorchen welche K├Ârperpartien vielleicht angespannt sind. Oft ziehen wir beispielsweise wenn wir Stress haben die Schultern hoch. Ein verspannter Nacken kann die Folge sein. Bemerkt man eine solche ung├╝nstige K├Ârperspannung, so kann man sich diese noch mehr bewusst machen, indem man die Schultern maximal hochzieht um sie dann bewusst komplett fallenzulassen. Der Kontrast zwischen den beiden m├Âglichen Extremen hilft uns im Umgang mit dem Pferd ein Mittelma├č und unsere Komfortzone zu finden.

LG,

Marlitt

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