Ein Plädoyer gegen die alltägliche Gewalt in der Pferdeausbildung

Warum Druckmethoden so ihre Probleme haben

Egal, ob man ein Pferd mit der Gerte schlägt, ein Seil nach ihm wirft oder an einem Zughalfter ruckt, das Prinzip der Arbeit bleibt bei den meisten Pferdetrainern stets gleich. Es wird Druck ausgeübt, bis das Tier macht, was der Mensch verlangt. Diese Vorgehensweise ist nicht nur ethisch bedenklich, sondern hat auch viele erwiesene Nachteile:

  • Wenige Informationen werden transportiert. Das Tier lernt nicht, was es tun soll, sondern nur, was es nicht darf. Gibt man einem Pferd in seinem Leben sehr häufig das Gefühl, dass es weder dieses noch jenes tun darf, entwickelt sich daraus eine sogenannte „erlernte Hilflosigkeit“. weiterlesen »

Nature oder nurture?

Wie sind unsere Pferde gestrickt?

Schon seit Generationen zerfällt die Wissenschaft in verschiedene Lager.
Die eine Fraktion hält die vererbten Merkmale eines Tieres für den
entscheidenden Faktor für seine Verhaltensweisen, die andere
Fraktion dagegen widerspricht diesem “Natur-Determinismus” und betont,
dass ein Lebewesen erst durch seine Erlebnisse und Erfahrungen
zu dem gemacht wird, was es ist. Für die einen reagieren alle Tiere und auch der Mensch nur so, wie es seine Sinne, Gehirnfunktionen und Nervenbahnen befehlen. Besondere Fähigkeiten sollten demnach vererbt werden. weiterlesen »

Marlitt´s Fotoblog: Pony-Persönlichkeiten

Jedes Gesicht erzählt eine Geschichte

Für mich sind die individuellen Gesichtsausdrücke von Pferden immer besonders spannend, gerade auch was sie über das Wesen und die Stimmung des jeweiligen Tieres aussagen.

Daher habe ich hier eine Auswahl an wunderschönen Pony-Gesichtern, jedes für sich genommen einzigartig. LG,

Marlitt weiterlesen »

Was schmeckt besser, Zuckerbrot oder Peitsche?

Lobi-ismus und Lernerfolge

Jedes Frühjahr wenn die Natur ein vegetarisches Füllhorn an frischem Grün über die schmackhaften Ebenen ergießt und die ersten warmen Sonnenstrahlen die weichen Nüstern der Großgraser kitzelt, dürfen unsere engagierten Jungzossologen ihre erste eigenständige wissenschaftliche Untersuchung zu einem der brennensten hippologischen Themen unserer Zeit durchführen.
Dieses Jahr befassten sich die noch unerfahrenen Nestlinge unsers Intituts mit der Gegenüberstellung der traditionellen Ausbildungsmethoden versus der modernen Pädagogik des Mähnentiers.
Zur Auslotung dieser kniffeligen Aufgabenstellung haben unsere jungen Studenten folgenden eleganten Versuchsaufbau ersonnen: weiterlesen »

Moderne Klassik - Reiten neu definiert

Die Alternative zu den Alternativen!

Seid Ihr auch von den so genannten gewaltfreien Methoden enttäuscht, bei denen es sich gar nicht um echte gewaltlose Alternativen handelt?
Wollt Ihr nicht länger der falschen Annahme von der Dominanz gegenüber dem Pferd hinterherlaufen?
Träumt Ihr auch vom Reiten in Harmonie fernab von körperlicher oder seelischer Gewalt?
Es geht auch anders: Machen wir uns auf den Weg!

Warum „Moderne Klassik“?
Die Grundidee dieser Reitweise ist die Verbindung eines gewaltfreien Belohnungssystems, dem Clickertraining mit den Lektionen der klassischen Dressur und den modernen Erkenntnissen der Bewegungs- und Trainingslehre. weiterlesen »

Grundlagen der Freiheitsdressur: Die Drehung

Aus Spaß an der Freud

Vieles, was unter dem Begriff Freiheitsdressur zusammengefasst wird ist bei genauerem Hinsehen schon nicht mehr ganze so frei. Da werden Pferde mittels “Touchieren” flott gemacht, an Führstricken für die Drehung herumgezogen oder psychisch unter Druck gesetzt und zur schnellen Reaktion gezwungen. Für mich hat die Freiheitsdressur oder das HorseDancing mehrere Grundvoraussetzungen:

  1. Das Pferd ist frei auf dem Reitplatz, es darf weggehen oder mitmachen.
  2. Ich arbeite nur mit Click und Belohnungen als Hilfsmittel und erarbeite sämtliche Übungen in Shaping-Prozessen. weiterlesen »